Bußtag
[EJH] Buß- und Bettag 2010 am 17. November in Hamburg

2009: "jetzt mal ehrlich" - was heißt "Buße" heute konkret? Ehrlichkeit im Umgang mit uns selbst, den Menschen in unserer Stadt, mit der Welt und nicht zuletzt mit Gott.
2010: @Gott - der Buß-und Bettag hat einen zweiten wichtigen Aspekt: Das Gebet.
Wie können wir beten, wofür wollen wir beten, wie geht das eigentlich und was passiert, nachdem wir "Amen" gesagt haben? Machen wir dann noch was oder tut Gott den Rest und wir können zum Alltagsgeschäft übergehen?
Jede hat eigene Erfahrungen und Fragen. Wir wollen von einander Lernen und Neus entdecken und ausprobieren.Zum Thema Gebet gehört ja auch die alte Debatte - Beten und Arbeiten, Kontemplation oder Aktion oder wie könen wir das Eine tun ohne das Andere zu lassen.
Der Buß- und Bettag 2010 wird wieder regional starten und dann im Michel enden.
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Gemeinden, die zusammen arbeiten |
Standort / Stadtteil |
Adresse für Gottesdienst und die Workshops |
HVV Anbindung |
AnsprechpartnerIn |
Telefon Mobil |
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Großhansdorf?? Gerne weitere Nachbargemeinden nach Absprache |
Ahrensburg |
Ev.-Luth. Kirche Ahrensburg, Am Alten Markt 9 22926 Ahrensburg |
R10 Bf. Ahrensburg; U1 Ahrensburg Ost; U1 Ahrensburg West |
Klaus Fuhrmann Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
04102-899646 01577/9600121 |
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Ottensen???? |
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Othmarschen oder Tabita???? |
Othmarschen |
S1 Othmarschen |
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St. Petri und Pauli St. Mchael Lohbrügge (1-3) Nettelnburg? |
Bergedorf |
St. Petri- und Pauli Bergedorfer Schloßstraße 2 21029 Hamburg |
S21 Bergedorf 5min. |
Gabi Fenske |
040-72541484 |
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Nettelnburg Curslack/Neuengamme Altengamme Kirchwerder Ochsenwerder / Allermöhe-Reitbrook Bilwerder |
Neu-Allermöhe |
Franz-von-Assisi-Kirche, Grachtenplatz 13, 21035 Hamburg |
S21 oder Bus Nettelnburg |
DiakonIn, Corinna Harms c Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
040-73580263 0174-1790712 |
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Eidelstedt |
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email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
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Winterhude? Eimsbüttel, St. Markus(?), St.Andreas Hoheluft(?), Lokstedt(?), Eppendorf(?) |
Eimsbüttel |
Christuskirche, Bei der Christuskirche 2, 20259 Hamburg |
U2 Christuskirche |
Frank Zonza Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
040-493551 0176 511 787 21 |
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Winterhude |
Hamm |
Dreifaltigkeitskirche, Horner Weg 2, 20535 Hamburg |
U2 Hammer Kirche |
Helen Joachim und Sandra Köppke |
040-21901215 |
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Kirchdorf, Sinstorf + Wilstorf, evtl Reiherstieg (neue Kollgin kommt im August), evtl. Andrea Riedel mit ihren Gemeinden (Heimfeld...) |
Wilhemsburg |
Ev.-Luth Gemeinde Kirchdorf, Raphaelkirche, Jungnickelstr. 21, 21109 Hamburg, (Kirche), (schräg gegenüber von Kirche Jugendzentrum) |
S Wilhelmsburg |
Susanne Reuß Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
040 754 01 88 |
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Marion |
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Verheißungskirche, Sachsenweg 2, 22455 Hamburg |
U2 Schippelsweg |
Stefan Eggers Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
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Bramfeld |
Osterkirche, Am Stühm Süd 85, 22175 Hamburg |
Bus 173, Am Stühm-Süd (Endhaltestelle) |
Antje William Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
040-67106846 0176/41032056 |
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Alstertal |
Volksdorf |
Kirche am Rockenhof, 22359 Hamburg |
U1 Volksdorf |
Oliver Wildner Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
040 6037641 |
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keine |
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KG Farmsen-Berne, Bramfelder Weg 25b, 22159 Hamburg |
U1 Farmsen |
Marion Komm SozialpädagogIn |
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Unter dem Titel „Große Freiheit Glauben“ haben sich am Buß- und Bettag 2008 Jugendliche auf mehrere Wege durch Altona gemacht, um Orte und VertreterInnen anderer Weltreligionen zu treffen. Ziel war die Diskothek „Große Freiheit 36“.
Mehr als 800 evangelische Jugendliche aus dem gesamten Hamburger Raum waren es, die sich an unserer Bußtagsveranstaltung beteiligten. Die Disco „Große Freiheit 36“ wurde zum Gebetsraum: mit einem Gottesdienst besannen sie sich auf ihren eigenen protestantischen Glauben und bekräftigten, dass dazu gehört, andere Religionen zu respektieren. Menschen anderen Glaubens ernst zu nehmen bedeutet auch, sie zum Dialog einzuladen: Als Symbol des Dialogs, als Zeichen der Einladung, wurden an die Teilnehmer_innen Bonbons verteilt, die sie wiederum an Bekannte oder Unbekannte weitergeben können. Deren Aufschrift „hey Bruder“ bzw. „hey Schwester“ bedeutet dabei einen Gruß und den Ausdruck einer Nähe.
Gestartet hatte die Bußtagsveranstaltung in verschiedenen Kirchen in und um Altona: in der Altonaer Hauptkiche St. Trinitatis, in der Christianskirche Ottensen, im Michel, in der Petrikirche Altona und in der Friedenskirche Altona. Auch die Evangelisch-Reformierte Kirche in der Palmaille hatte sich beteiligt. Zu Beginn feierten die Jugendlichen in den genannten Kirchen eine kurze Andacht. Im Anschluss gingen die Jugendlichen in kleinen Gruppen auf 14 verschiedenen Wegen in Richtung Große Freiheit. Dabei stießen sie auf viele religiöse Zeugnisse, die im Alltag normalerweise unbeachtet bleiben: eine Buddhafigur im Schaufenster eines Asia-Shops beispielsweise, arabische Schriftzeichen auf dem Kalender eines türkischen Friseurs oder Davidsterne auf Grabsteinen des jüdischen Friedhofs. Jede Gruppe machte auf ihrem Weg Station, um mit eine_r Vertreter_in oder Fachmann/-frau einer anderen Religion ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde zum Beispiel auch die Moschee am Nobistor besichtigt oder das buddhistische Zentrum im Harkortstieg.
Alle Gruppen trafen sich in der Große Freiheit 36 wieder. Der Gottesdienst wurde mit viel Emotionen und Anteilnahme durch die Jugendlichen gefeiert. Die Band „Kurz vor Hamburg“, die den Gottesdienst begleitete, war daran wesentlich beteiligt. Der Altonaer Propst Dr. Horst Gorski, der den Gottesdienst mitgestaltete, appellierte in einer eindringlichen Predigt an die Jugendlichen, dass unser Glauben freiheitlich, tolerant und friedlich ist - „wir brauchen eure Sehnsucht. Lasst euch nicht einreden, dass man diese Welt nicht verbessern kann. Man kann sie verbessern!“
Von den verteilten Bonbons wurden viele an Ort und Stelle weggelutscht. Bei der großen Menge an Bonbons – immerhin 5.000 Stück – kann aber davon ausgegangen werden, dass etliche davon ihren Weg zu Menschen anderen Glaubens finden.
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Bußtag 2005
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